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MIES VAN DER ROHE HAUS x SERGEI SVIATCHENKO

Die Limited Edition Bag von LOQI mit Kunst von Sergei Sviatchenko ist ab sofort bei uns erhältlich!

Der Künstler Sergei Sviatchenko wurde in der Ukraine geboren und lebt und arbeitet seit 1990 in Viborg, Dänemark. Er machte 1975 seinen Abschluss an der Kunst- und Architekturakademie in Charkow und promovierte an der Kiewer Schule für Architektur. Als Provokateur in der Welt der zeitgenössischen Kunst wurden Sviatchenkos Collagen und Gemälde in Dänemark, Deutschland, Italien, Frankreich, England, Kanada und den USA ausgestellt und in Zeitschriften weltweit veröffentlicht.

Das Design der Limited Edition Bag von LOQI basiert auf Sergei Sviatchenkos Collage aus Fotografien vom Mies van der Rohe Haus.

PREIS: 25 EUR

ERHÄLTLICH im Mies van der Rohe Haus oder online unter info@miesvanderrohehaus.de

MIES VERSTEHEN! Sonntagsführung

Am Sonntag, den 4. August 2024, um 11:30 Uhr findet die öffentliche Führung "Mies verstehen" statt.
Eintritt pro Person 5 Euro, bis 16 Jahre frei.
Bei Interesse melden Sie sich gerne an unter: info(at)miesvanderrohehaus.de

Nähere Informationen zu weiteren Führungsangeboten finden Sie hier

 

"ICH GING AM TAGE SO FÜR MICH HIN..."ARBEITEN VON ANDREAS BARTH IM DIALOG MIT FUNDSTÜCKEN AUS DER DESIGNSAMMLUNG PODLASLY

Ausstellungeröffnung: 14. Juli 2024, 17h

Ausstellung: 14. Juli 24. November 2024

Andreas Barth (*1956 in Nordhausen) sucht die geistige Konzentration im Werk. Er vereinigt minimalistische Malerei mit einer konzeptuellen Arbeitsweise, die auf eine Sammlerleidenschaft von Farbsystemen gründet. Die Vielfalt von Farbmustern und Farbkarten steht für eine Systematisierungslust und zugleich für eine Suche nach geistig-abstrakten Denkmodellen und Gefühlswelten. Gezeigt werden seine monochromen Arbeiten, die mit seinen Collagen kombiniert werden. Servicetabletts mit abstrakten Mustern aus den sechziger und siebziger Jahren aus der Sammlung Podlasly treten ein in einen Dialog mit den Arbeiten von Andreas Barth und erweitern die Vorstellungskraft einer "gegenstandslosen Welt."

 

SOMMERFEST DES FREUNDESKREISES: BESUCH DES BUNDESKANZLERS

25 Jahre Verein der Freunde und Förderer des Mies van der Rohe Hauses

Bundeskanzler Olaf Scholz hat am Freitag, den 21. Juni 2024 das Mies van der Rohe Haus besucht. Er wurde vom Verein der Freunde und Förderer des Mies van der Rohe Hauses aus Anlass des 25-jährigen Vereinsjubiläums eingeladen und zeigte sich begeistert: "Sie haben hier am Obersee etwas Großartiges geschaffen. Nicht nur die Erinnerung an einen großen Architekten. Großartig ist auch die Art und Weise, wie Sie diese Erinnerung möglich gemacht haben. Von Bürgerinnen und Bürgern für Bürgerinnen und Bürger. Den Bauhäuslern mit ihrem Anspruch an Transparenz, Offenheit und demokratische Partizipation hätte das sicher gefallen. Deshalb danke ich Ihnen herzlich für dieses Engagement." 

Der Verein der Freunde und Förderer des Mies van der Rohe Hauses wurde 1999 gegründet und hat seither zahlreiche Projekte des Hauses unterstützt, darunter Ausstellungen, Forschungsformate, Publikationen und Aktionen der kulturellen Bildung.

Die Rede des Bundeskanzlers zum Nachlesen finden Sie hier.

 

BUCHVORANKÜNDIGUNG

Aya Soika: MIES VAN DER ROHE IM NATIONALSOZIALISMUS. Das Brüssel Projekt 1934

Der 11. Band der Schriftenreihe des Mies van der Rohe Hauses erscheint im September 2024 und widmet sich dem Architekten Mies van der Rohe und seiner Rolle im Nationalsozialismus.

Im Juni 1934 entwarf Ludwig Mies van der Rohe im Auftrag des Ministeriums für Volksaufklärung und Propaganda einen Pavillon für die Weltausstellung in Brüssel 1935. In ihrer klaren Formensprache stand die Ausstellungshalle mit Flachdach in der Tradition der 1920er Jahre, ihre monumentale Größe hingegen spiegelte darüber hinaus den Repräsentationsanspruch des NS-Regimes im Wettbewerb der Nationen. Anhand des Entwurfs, der schließlich von Adolf Hitler abgelehnt wurde, lassen sich Mies van der Rohes Handlungsspielräume in den Anfangsjahren des Nationalsozialismus genauer nachzeichnen.

Prof. Dr. Aya Soika stellt mit diesem Band die Projektgeschichte von Brüssel im Sommer 1934 im Kontext der beruflichen Situation Mies van der Rohes in den Jahren 1933 bis 1937 vor. Aya Soika lehrt als Professorin für Kunstgeschichte am Bard College Berlin, mit Forschungsschwerpunkten im Bereich der Kunst der deutschen Moderne.  2019 war sie Ko-Kuratorin der Ausstellung „Emil Nolde - Eine deutsche Legende. Der Künstler im Nationalsozialismus“ im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, sowie der Ausstellung „Flucht in die Bilder? Die Künstler der Brücke im Nationalsozialismus“ im Brücke-Museum. Sie ist zudem Autorin zahlreicher Artikel und Bücher, u.a. des zweibändigen Werkverzeichnisses der Ölgemälde Max Pechsteins und zuletzt Mitherausgeberin von „Handbuch Werkverzeichnis - Œuvrekatalog - Catalogue raisonné“.