Garden

A Rapport with nature

The planning of the garden was overseen by the office of horticulturalist Karl Foerster in Potsdam-Bornim. Foerster’s business partner Herta Hammerbacher incorporated existing structural elements and vegetation from the previous garden into the new design. The principal arrangement, however, was based on a concept drafted by Mies. The Lemke garden functions as a transition zone that connects the house to the Obersee lake and park landscape beyond. The garden’s design stands in dialogue with the shape of the home, gradually joining the house grounds with the surrounding landscape. The transition from the ground floor interior to the garden leads first to an adjoining level terrace and out to the surrounding, informally landscaped lawn. This effect draws the interior of the house even closer to the landscape than in Mies’s earlier projects. The house and garden complement each other with special accents intentionally added to underline the play of interior and exterior space. This strategy includes the walnut tree on the terrace which marks the center of the complex and also the hardwood Hornbeam trees that serve to extend the exterior house wall into the garden, tying together the interior and exterior space.

 

Öffnung zur Natur

Das Büro des Staudenzüchters Karl Foerster in Potsdam-Bornim übernahm die Planung des Gartens von Haus Lemke. Foersters Büropartnerin Herta Hammerbacher gestaltete den Garten unter Berücksichtigung bereits vorhandener Pflanzbestände und baulicher Anlagen aus den Vorgängergärten. Die prinzipielle Gliederung des Grundstückes und der Außenanlagen geht jedoch auf das Miessche Entwurfskonzept zurück. Der Garten Lemke stellt eine Übergangszone zwischen Haus und Parklandschaft am Obersee dar, indem das Gestaltungskonzept auf die Form des Hauses reagiert und zurückhaltend in die Umgebungslandschaft überleitet. Der ebenerdige Übergang vom Innenraum in den Garten über eine sich stufenlos anschließende Wohnterrasse und eine locker bepflanzte Rasenfläche rückt das Innere des Hauses, stärker als bei früheren Projekten von Mies an die Landschaft heran. Haus und Garten ergänzen sich gegenseitig. Besondere Akzente, die das Zusammenspiel von Innen- und Außenraum unterstreichen, werden bewusst eingesetzt. Dazu gehört der das Zentrum des Gebäudes markierende Walnussbaum auf der Wohnterrasse oder die Hainbuchenhecke, die als verlängerte Hauswand das Innen mit dem Außen verzahnt.