Mies van der Rohe Haus

On and Off

In der Projektreihe On and Off realisiert das Mies van der Rohe Haus neue künstlerische Auftragsarbeiten in Kooperation mit anderen Partnern. Mit On and Off möchte das Mies van der Rohe Haus die Bedingungen dafür schaffen, dass sich künstlerische Praxis und künstlerisches Denken in andere räumliche und gesellschaftliche Kontexte bewegen können.

Aktuell

Mania Godarzani-Bakhtiari
sixseven

Schulpsychologisches und Inklusionspädagogisches Beratungs- und Unterstützungszentrum Lichtenberg

Mai bis Juli 2026

sixseven ist ein fünfteiliges Vermittlungsformat der Künstlerin Mania Godarzani-Bakhtiari, das im Rahmen der Ausstellung What's going on? im Mies van der Rohe Haus gemeinsam mit Jugendlichen des Programms DSA (Deine Stärken Aktivieren) des SIBUZ Lichtenberg stattfindet. Ausgehend von den gezeigten Arbeiten begegnen die Teilnehmenden Fragen nach Zeit, Erinnerung, Raum, Zugehörigkeit und Veränderung. In mehreren aufeinander aufbauenden Treffen entstehen Beobachtungen, Gespräche, Zeichnungen, Tonaufnahmen, Fotografien und andere Formen des Sammelns und Festhaltens.

Vorschau

Nils Norman
Denkmal für ein Denkmal für ein Denkmal

Zentralfriedhof Friedrichsfelde

13. Juni bis 12. Juli 2026
Rund um die Uhr zugänglich

Eröffnungsveranstaltung: Samstag, 13. Juni, 16 Uhr
Zentralfriedhof Friedrichsfelde, Gudrunstr. 20, 10365 Berlin

Anlässlich des 100. Jahrestags der Enthüllung des von Ludwig Mies van der Rohe entworfenen Revolutionsdenkmals realisiert das Mies van der Rohe Haus auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde Denkmal für ein Denkmal für ein Denkmal, ein Projekt des Künstlers Nils Norman. Ausgangspunkt ist die Leerstelle, die der 1935 von den Nationalsozialisten zerstörte Bau hinterlässt. Das Projekt fragt danach, welche Bedeutung utopische Entwürfe und ihre Brüche für gegenwärtige gesellschaftliche Auseinandersetzungen haben können.

Im Zentrum steht eine von Nils Norman entworfene temporäre, partizipative Architektur, um die sich über einen Monat hinweg Veranstaltungen, Diskussionen und Begegnungen gruppieren. Indem das Projekt von dem her denkt, was nicht mehr vorhanden ist, versteht es Erinnerung als lebendigen, gemeinschaftlichen Prozess.