Mies und die unvollendete Moderne

Eine Veranstaltungsreihe zum Revolutionsdenkmal von 1926

Ist ein architektonischer Entwurf mit einer Partitur zu vergleichen? Kann ein Bauwerk, wenn es einmal zerstört wurde, bei Vorlage des Entwurfs erneut "aufgeführt" werden wie eine Symphonie? Diese Frage beschäftigt immer wieder Architekten, Denkmalpfleger und die Öffentlichkeit. In Berlin entspinnt sich eine lebhafte Debatte um die Pläne, das Revolutionsdenkmal, 1926 auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde nach dem Entwurf Mies van der Rohes erbaut, wiederzuerrichten. Das Denkmal erinnerte an die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht im Januar des Revolutionsjahres 1919. In der Denkmalkultur singulär, ist der künstlerische Entwurf ein Meisterwerk. So beschrieb beispielsweise die Tageszeitung "Die Rote Fahne" damals die "ungeheure Monumentalität der kolossalen Quader, die in unregelmäßiger Weise übereinander getürmt sind".

Nach nur wenigen Jahren wurde das Backsteindenkmal bereits 1935 von den Nationalsozialisten zerstört. Die vielfältigen Fragestellungen, die sich aus dem Wunsch nach einem Wiederaufbau ergeben, sollen im Rahmen der Vortragsreihe kontrovers diskutiert werden; Fragestellungen zu Architektur und Ideologie, auch zu Mies‘ Rolle als Architekt in den ersten Jahren nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten bis zu seiner Emigration in die USA, sowie Fragestellungen zur technischen und ästhetischen, aber auch moralischen Machbarkeit eines Wiederaufbaus. 

Wiederzugewinnen wäre nicht nur ein Architekturdenkmal, sondern auch ein wichtiges Denkmal deutscher Demokratiegeschichte.

Gleichzeitig ist das Denkmal nicht ohne Kontext zu sehen. Zu insgesamt acht Veranstaltungen im Mies van der Rohe Haus sind 20 Experten aus verschiedenen Fachdisziplinen eingeladen, jeweils etwa 30-minütige Impulsvorträge zu halten und anschließend miteinander und mit dem Publikum in Diskussion zu treten. Die Diskursreihe wird in enger Zusammenarbeit mit dem Publizisten und Architekturkritiker Ulf Meyer realisiert, der, unterstützt von dem Architekten Jörn Köppler, auch die Moderation der Veranstaltungen übernimmt. Alle Vorträge und Diskussionen werden live über den YouTube-Kanal des Mies van der Rohe Hauses gestreamt und bleiben anschließend dort abrufbar. Schirmherr der Reihe ist Michael Grunst, Bezirksbürgermeister von Berlin-Lichtenberg.

Termine: 11.03. / 22.04. / 13.05. / 10.06. / 02.07. / 09.09. / 14.10. / 11.11.2022 jeweils ab 18 Uhr

 

11. März

Vortrag 1 . Fritz Neumeyer:"Blöcke in der Schwebe: Formcharakteristik und Kontext"

Verzahnte Blöcke und schwebende Schwere bestimmen die Formcharakteristik des Monuments für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, das Mies van der Rohe im Frühjahr 1926 entworfen hat. Mies hat über diesen einzigartigen Entwurf leider kein Wort verloren. Daher müssen wir uns selbst auf den Weg machen, um im Werk von Mies und anderen Künstlern der 1920er Jahre nach Spuren zu suchen, die dieses Projekt beeinflusst haben könnten.

Vortrag 2 . Thomas Lindenberger:"Das Revolutionsdenkmal: Eine Annäherung aus demokratiegeschichtlicher Perspektive"

Nur sieben kurze Jahre lang diente das Revolutionsdenkmal vor allem den Berliner Kommunisten als Erinnerungs-Ort. Was verkündeten sie hier im Namen von Luxemburg, Liebknecht - und Lenin? Und wie stehen wir Heutigen dazu? An welche "Revolution" wollen und sollen wir ein Jahrhundert später in einer Demokratie, die das "Zeitalter der Extreme" hinter sich gelassen hat, erinnern?

 

22. April

Vortrag 1 . Michael Mönninger: "Vom Nutzen und Nachteil architektonischer Rekonstruktionen"

Der Streit um Original und Reproduktion in der Architektur hat die engen Grenzen der Bauforschung und Denkmalpflege längst gesprengt. Neuerdings gehen die Kulturwissenschaften der Frage nach, wie es dazu kommt, dass verlorene Bauwerke ein vitales Eigen- und Nachleben bis hin zu  Forderungen nach ihrem Wieder- und Neuaufbau entwickeln, wenn sie über längere Zeit mit Erinnerungsgehalten und Bedeutungszuschreibungen aufgeladen werden. Zuweilen lösen sich diese Symbolisierungen und Repräsentationen von ihrer authentischen materiellen Bausubstanz und eröffnen neue Deutungsperspektiven. Die architekturbezogenen Fachdisziplinen sind mit dieser imaginären Kunstgeschichte überfordert. Deshalb stellt sich die kulturwissenschaftliche Frage, welche gesellschaftlichen Motive und kommunikativen Prozesse hinter den Neubewertungen der Rekonstruktion von Bauwerken oder Denkmälern stecken – vor allem, wenn es um politische Erinnerungsorte geht.

Vortrag 2 . Andrea Contursi:"Verwirklichte Utopie: Das Revolutionsdenkmal und die neue Raumwahrnehmung"

Selten in der Geschichte waren künstlerische und politische Diskurse so tief miteinander verflochten wie in den Jahren nach dem ersten Weltkrieg. Die allgemeine kulturelle Wende dieser Jahre kann als kritischer Punkt gesehen werden, an dem alle Widersprüche der kapitalistischen und industriellen Entwicklung, die so lange verborgen geblieben waren, „explodieren“. Nirgendwo ist die enge Beziehung von Kunst und Politik in diesen Jahren so deutlich wie am Beispiel des Revolutionsdenkmals. Das Denkmal ist mindestens unter drei Gesichtspunkten revolutionär: In erster Linie als wichtiges „Heiligtum“ der deutschen Linken und ihrer gescheiterten Revolution. Zweitens, weil es die Benutzung der Bautypologie „Denkmal“ bezüglich der damaligen Vorstellungen total umstellt. Und letztlich als formales Forschungsobjekt, als Transposition von avantgardistischen Raumkonzepten, die bisher nur gedacht oder gemalt worden waren, in ein real existierendes Bauwerk.

 

13. Mai

Vortrag 1 . Dietrich Neumann: "Mies und Schinkel: Der Denkmalentwurf von 1930"

Bei dem Wettbewerb um eine Gedächtnisstätte für die Gefallenen des Weltkriegs in Schinkels Neuer Wache gewann Mies van der Rohe 1930 den 2. Preis, während  Heinrich Tessenows Entwurf zur Ausführung bestimmt wurde. Mies van der Rohes Entwurf (Stichwort „Raum“) ist nicht nur seiner Genese wegen bemerkenswert, sondern in Mies' Werk auch das wichtigste Beispiel für einen behutsamen Umgang mit vorhandener Bausubstanz.

Vortrag 2 . Barry Bergdoll: "Thoughts on the Quagmire of Modern Reconstruction"

(Vortrag auf Englisch.) In the midst of the horrific images coming to us daily from Ukraine, the question of reconstruction is again one of great urgency, against which new episodes in the debates over rebuilding a 1926 monument that was seen by virtually no one alive today might seem a rather esoteric concern. Although I have been a sceptic of many of the initiatives of the wave of reconstructions in Germany, and particularly in Berlin, since German reunification in 1989, the issue indeed must be debated on a case by case basis to determine the stakes, motivations, and larger benefits for a community, for culture, and for the complex emotional role that monuments play in our societies. In a short presentation I will consider some case studies and the issues they raise for discussion. In particular I propose to look at examples from the United States which have added modern interpretations of works by Frank Lloyd Wright and Louis Kahn to American cities as tourist attractions and civic amenities. 

Vortrag 3 . Carsten Krohn: "Lässt sich Mies van der Rohes Revolutionsdenkmal rekonstruieren?"

Sämtliche Versuche, Mies van der Rohes zerstörtes Denkmal für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zeichnerisch zu rekonstruieren, scheiterten bisher an der Ermittlung des Ziegelformats. Die einzige im Mies-Archiv erhaltene originale Ansichtszeichnung stimmt nicht exakt mit dem ausgeführten Bau überein. Zahlreiche bisher unpublizierte Fotos bieten eine neue Grundlage, sowohl die Form als auch die Materialität sowie die Konstruktion des Monuments zu ermitteln.

Vortrag 4 . Thomas Flierl: "Das zerstörte Revolutionsdenkmal rekonstruieren – im Museum!"

Der Vortrag behandelt einige bisher nicht behandelte Aspekte der Entstehungsgeschichte und ausführlicher die Rezeptionsgeschichte des Revolutionsdenkmals von Mies van der Rohe nach seiner Zerstörung durch die Nationalsozialisten. Dazu gehören dessen temporäre Wiedererrichtung 1946 in reduzierter Form, die Neugestaltung der „Gedenkstätte der Sozialisten“ 1951, verschiedene Vorschläge zur Wiedererrichtung des Revolutionsdenkmals im öffentlichen Stadtraum Ost-Berlins sowie die Bemühungen um eine Erinnerung am ursprünglichen Standort auf dem Friedhof in Friedrichsfelde zu späten DDR-Zeiten. Der Autor befürwortet vehement eine Rekonstruktion des Denkmals (natürlich mit dem Stern) – für das Museum – und eine Qualifizierung der Auseinandersetzung auf dem Friedhof selbst.

 

10. Juni

Vortrag 1 . Aya Soika:"Mies van der Rohes Verhältnis zum Nationalsozialismus"

Seit den späten 1980er Jahren steht die Deutung von Mies als vermeintlicher Gegner oder gar als Opfer nationalsozialistischer Kulturpolitik auch öffentlich auf dem Prüfstein. Der Vortrag beschäftigt sich mit Mies van der Rohes Situation in den Jahren 1933 und 1934, und breiter gefasst mit der Beziehung zwischen politischer Urteilskraft und architektonischer Moderne. So wie Mies 1934 auf Einladung des NS-Propagandaministeriums unter anderem den Pavillon für die Weltausstellung in Brüssel entwarf, so sah er auch schon 1926 – in den Jahren der Weimarer Republik – das Revolutionsdenkmal als primär ästhetisch-architektonische Herausforderung an, frei nach dem Motto: „Mich interessiert nicht, ob der Mann, der den Zement mischt, Nazi oder Kommunist ist. Mich interessiert lediglich, ob er guten Zement macht.“ Wie können wir rückblickend Mies‘ Rolle in den ersten Jahren des Nationalsozialismus, während der Zeit eines innerparteilichen Richtungsstreits um die Moderne, angemessen einordnen? Und wie verhält sich sein Architekturverständnis zu unseren heutigen Bewertungsmaßstäben? 

Vortrag 2 . Claus Leggewie: "Das Revolutionsdenkmal oder: Wie erinnerungswürdig ist der Kommunismus?"

Der Vortrag behandelt nicht die architektonische Qualität und ästhetische Dimension des Mies-Denkmals von 1926 und anderer Werke des Architekten. Thema ist vielmehr die Denkmalswürdigkeit des Kommunismus, exemplarisch am Beispiel des Revolutionsdenkmals zur Erinnerung an die 1919 ermordeten Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht und weiterer Kämpfer der Arbeiterbewegung. Jenseits der menschlichen Trauer über die barbarische Ermordung der beiden KPD-Führer fragt sich, ob die von ihnen geführte Partei, die sich das Gedenken an Luxemburg/Liebknecht bis auf heutige Nachfolgeorganisationen angeeignet hat, bis 1919 und vor allem danach der ehrenden Erinnerung würdig ist. Diverse Rekonstruktionsansätze von 1946 bis heute bejahen dies; sie sind nicht antiquarischer Natur oder allein zur Erinnerung an den Architekten gedacht. Während die steinerne Erinnerung an kommunistische Persönlichkeiten andernorts getilgt oder kritisch kontextualisiert wird, sind Luxemburg/Liebknecht von der damnatio memoriae weitgehend verschont geblieben, das ihnen gewidmete Denkmal soll nach dem Willen der Initiatoren wiedererrichtet werden. Vor dem Hintergrund der durch den Sowjetkommunismus verantworteten Massenverbrechen und ihres langen kollektiven Beschweigens problematisiert der Vortrag die Denkmals-würdigkeit des Kommunismus im Allgemeinen und empfiehlt eine Debatte über das Politik- und Gesellschaftsverständnis der beiden KPD-Führer.

 

2. Juli

Vortrag 1 . Magdalena Droste: "Mies van der Rohe als Bauhausdirektor 1930-33. Der lange Schatten von Hannes Meyer und US-amerikanische Strategien"

Thema des Vortrags ist die Frage: Wie agierte Mies van der Rohe als Bauhausdirektor? Der Vortrag beschreibt Mies als Teil einer Koalition, deren weitere Partner der wichtige „Kreis der Freunde des Bauhauses“ und der Dessauer Oberbürgermeister Fritz Hesse waren. Sie meisterten gemeinsam die Turbulenzen um Mies Berufung, die im Schatten von Hannes Meyers Entlassung stand, und versuchten die Schule in politisch ruhiges Fahrwasser zu bringen. Teil dieser Maßnahmen war eine bisher unbeachtete strategische Ausrichtung der Institution in Richtung USA.

Vortrag 2. Christian Welzbacher: "Rekonstruktion als Denkbild"

Rekonstruktion sagt nichts über die Vergangenheit aber alles über die Gegenwart. Vielleicht sollten wir daher alle Bauten aus allen Zeiten rekonstruieren – das nie gebaute und verlorene Gesamtwerk Mies van der Rohes inklusive – um endlich „zu uns“ zu kommen?

 

9. September

Vortrag 1. Wolf Tegethoff: "Der Barcelona-Pavillon"

Über ein halbes Jahrhundert lang haben einige wenige sorgsam arrangierte Fotos das Bild des Barcelona Pavillons geprägt. Keiner der maßgeblichen Apologeten der Moderne hat ihn mit eigenen Augen gesehen. Und dennoch entwickelte sich der Pavillon im Laufe der Jahrzehnte zum Leitstern einer ganzen Architekturepoche. Wie hat sich unter diesen Umständen das Verständnis des Pavillons geformt? Was waren die Bewertungskriterien und Deutungsmuster und inwieweit wurden diese mit der Rekonstruktion der 1980er Jahre bestätigt oder gar grundlegend infrage gestellt? Wie schon Juan Pablo Bonta am Beispiel des Barcelona Pavillons aufzeigen konnte, sind Interpretationsansätze grundsätzlich immer aus der Gegenwart des Betrachters heraus bedingt. Ist damit aber nicht auch die Rekonstruktion selbst, wie sorgsam fundiert sie auch gewesen sein mag, nur mehr eine weitere, ihrerseits wiederum zeitgebundene Neuinterpretation des unwiederbringlich auf immer verlorenen Originals?

Vortrag 2 . Bernd Nicolai: "Abstrakt und politisch – Zu den Schwierigkeiten der Rekonstruktion des Revolutionsdenkmals von Ludwig Mies van der Rohe"

Das ehemalige Revolutionsdenkmal von Ludwig Mies van der Rohe ist ein frühes Beispiel eines abstrakten Denkmals, das von vorneherein als politisches Denkmal der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) konzipiert war. Bei seiner Einweihung 1926 polarisierte es sofort, wie übrigens auch das vorausgegangene Denkmal des Märzgefallenen von Walter Gropius in Weimar 1922 gleich von rechtsgerichteten Kreisen angefeindet wurde. Beide Denkmäler wurden in der NS-Zeit zerstört, ein moderner Bildsturm unter politischen Vorzeichen, wie er bis in die Gegenwart zu beobachten ist. Aus politischen Gründen war es nach 1945 nicht möglich, dieses Denkmal – im Gegensatz zu Weimar – wiederherzustellen, stattdessen wurde eine «neutrale» Gedenkstätte geschaffen, die nun erneut zur Diskussion steht. Eine Rekonstruktion berührt grundlegende Fragen des politischen Denkmals in Deutschland. Der Vortrag zeigt die Genese dieses «abstrakten Denkmals» auf, seine Verortung innerhalb der künstlerischen Avantgarde der Zwanziger Jahre, aber auch im Rahmen linker Denkmalsetzungen. Er diskutiert seine vorgesehene Rekonstruktion und stellt ihren Sinn durchaus infrage.

 

14. Oktober

Vortrag 1 . Jean-Louis Cohen: "Mies‘ Denkmal zwischen Paris, Moskau und Chandigarh"

Die Entstehung von Mies van der Rohes Denkmal an die Novemberrevolution wurde genau nachvollzogen und in das Werk des Architekten eingeschrieben. Es kann jedoch auch als Episode in einer Chronik gelesen werden, die mit der 1909 von Paul Moreau-Vauthier errichteten Mauer zur Erinnerung an die Pariser Commune und dem Lenin-Mausoleum in Moskau beginnt, dessen endgültige, von Alexej Schtschusew entworfene Version 1929 realisiert wurde. Darüber hinaus könnten die zeitgenössischen Diskussionen über einen möglichen Wiederaufbau des Denkmals durch die Erfahrung der zahlreichen, stets unbefriedigenden Projekte zur Fertigstellung oder zum Wiederaufbau der Werke von Le Corbusier erhellt werden. Würde es sich im Fall von Mies statt um einen unmöglichen Wiederaufbau nicht im Grunde um ein zeitgenössisches Denkmal zum historischen Denkmal handeln, eine Art Meta-Denkmal.

Vortrag 2 . Hans Wolfgang Hoffmann: "Das Revolutionsdenkmal ist wieder da. Na und?"

Ausblick auf das Berlin im Jahr 2026: Der Bau des Revolutionsdenkmals ist zum zweiten Mal vollbracht. Na und? Wird es die Hoffnungen seiner Initiatoren erfüllen – also neues Interesse an Mies und Sozialismus wecken – oder wie ehedem geschnitten werden? Die Frage nach Erfolg und Breitenwirkung überträgt der Vortragende auf andere Berliner Mies-Bauten sowie politische Ehrenmale der Stadt. Die Erfahrungen mit ihnen verheißen dem Rekonstruktionsprojekt Stand jetzt: Mehrwerte sind möglich, Werktreue allein genügt nicht!