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MIES UND DIE UNVOLLENDETE MODERNE

Eine Veranstaltungsreihe zum Revolutionsdenkmal von 1926

Nächste Veranstaltung: Freitag, 10. Juni 2022, Einlass 17:30 Uhr, Beginn 18 Uhr im Mies van der Rohe Haus

Es sprechen: Aya Soika und Claus Leggewie, Moderation: Ulf Meyer und Jörn Köppler

Das Revolutionsdenkmal von Ludwig Mies van der Rohe auf dem Zentralfriedhof Berlin-Friedrichsfelde erinnerte an die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. In der Denkmalkultur singulär, ist der künstlerische Entwurf ein Meisterwerk. Nach nur wenigen Jahren wurde das Backsteindenkmal bereits 1935 von den Nationalsozialisten zerstört. Die vielfältigen Fragestellungen, die sich aus dem Wunsch nach einem Wiederaufbau ergeben, sollen im Rahmen der Vortragsreihe kontrovers diskutiert werden; Fragestellungen zu Architektur und Ideologie, auch zu Mies‘ Rolle als Architekt in den ersten Jahren nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten bis zu seiner Emigration in die USA, sowie Fragestellungen zur technischen und ästhetischen, aber auch moralischen Machbarkeit eines Wiederaufbaus. Wiederzugewinnen wäre nicht nur ein Architekturdenkmal, sondern auch ein wichtiges Denkmal deutscher Demokratiegeschichte.

Um vorherige Anmeldung und pünktliches Erscheinen wird gebeten.

Weitere Termine: 02.07. / 09.09. / 14.10. / 11.11.2022 jeweils ab 18 Uhr

Weitere Informationen finden Sie hier. Alle Vorträge und Diskussionen werden live über den YouTube-Kanal des Mies van der Rohe Hauses gestreamt und bleiben anschließend dort abrufbar.