Timeless

SPACE-TIME-ODYSSEY

10.10.-19.12.2021

The fourth exhibition of the year once again brings two Mies locations in the Lichtenberg district of Berlin into "spatio-temporal" conversation with each other: the Revolution Monument (1926) in Berlin-Friedrichsfelde and the Landhaus Lemke (1932/33) in Berlin-Hohenschönhausen. Both works by Mies are important milestones in the European complex of his brick buildings. Events, lectures and publications on the Revolutionary Monument have been the subject of repeated investigations over the past few years. New research approaches of the architectural historian and photographer Carsten Krohn are the occasion for an exhibition on the monument in the context of other graves and monuments of Mies van der Rohe. In addition, questions of materiality, typeface design, and embedding in the landscape are examined. Thematically, the exhibition organizers refer to the famous quote by the architect and architecture critic Adolf Loss: "Architecture does not belong among the arts. Only a very small part of architecture belongs to the arts: the tomb and the monument. Everything that serves a purpose is to be excluded from the realm of art!". (Loos, 1921)

There will be a cooperation with architecture students of the University of Vienna (Raumgestaltung, Wilfried Kuehn), who will realize a temporary reconstruction of the monument in original size and at the original location.

RAUM-ZEIT-ODYSSEE

10.10.-19.12.2021

Die vierte Ausstellung im Jahr bringt wiederum zwei Mies-Standorte des Bezirkes Lichtenberg von Berlin miteinander ins „raum-zeitliche“ Gespräch: das Revolutionsdenkmal (1926) in Berlin-Friedrichsfelde und das Landhaus Lemke (1932/33) in Berlin-Hohenschönhausen. Beide Werke von Mies sind wichtige Meilensteine des europäischen Werkkomplexes seiner Backsteinbauten. Veranstaltungen, Vorträge und Veröffentlichungen zum Revolutionsdenkmal sind über die letzten Jahre immer wieder einmal Gegenstand der Untersuchungen. Neue Forschungsansätze des Architekturhistorikers und Fotografen Carsten Krohn sind der Anlass für eine Ausstellung über das Denkmal im Kontext von weiteren Grab- und Denkmalen Mies van der Rohes. Zusätzlich werden Fragen der Materialität, der Schriftgestaltung und der Einbettung in die Landschaft untersucht. Thematisch beziehen sich die Ausstellungsmacher auf das berühmte Zitat des Architekten und Architekturkritikers Adolf Loss: „Die Architektur gehört nicht unter die Künste. Nur ein ganz kleiner Teil der Architektur gehört der Kunst an: das Grabmal und das Denkmal. Alles, was einem Zweck dient, ist aus dem Reiche der Kunst auszuschließen!“ (Loos, 1921)

Es erfolgt eine Kooperation mit Architekturstudenten der Universität Wien (Raumgestaltung, Wilfried Kuehn), die eine temporäre Rekonstruktion des Denkmals in Originalgröße und am originalen Standort realisieren werden.