Research Project

AVANTI-AVANTI-100: Michiko Yamawaki. The Bauhaus in Japan

The research project "Michiko Yamawaki. The Bauhaus in Japan" is funded by the Federal Foreign Office. The starting point of this project is the 100th anniversary of the Bauhaus in 2019. The German-Japanese artist, designer and scientist Dr. Mariko Takagi, currently professor at Doshisha Women's College, Kyoto, will realize this project. Background: Two Japanese and two Japanese women studied at the Bauhaus between 1927 and 1933. Takehiko Mizutani was the first Japanese Bauhaus student. One year after Mizutani was back in Japan, the couple Iwao and Michiko Yamawaki came to the Bauhaus. Iwao Yamawaki, photographer and architect, already had a degree and professional experience by this time; his wife, Michiko Yamawaki, was 20 years old when she accompanied her husband to Dessau. Both enrolled at the Bauhaus. When the Bauhaus Dessau was closed in 1932, the Yamawakis returned to Japan. The fourth Japanese Bauhaus student, Ohno Tamae, was a student at the Bauhaus in Berlin. Little is known about these four Japanese Bauhaus students, and especially about the two women, outside Japan. Most publications and information about them and their work are available exclusively in Japanese. Moreover, no monograph in German or English is known that deals exclusively with the theme of the Bauhaus heritage in Japan. With this project, the Mies van der Rohe Haus would like to dedicate itself to the Bauhaus ambassador in Japan - Michiko Yamawaki.

Friday 1.3.2019, 6 p.m., "Michiko Yamawaki and the Bauhaus in Japan", lecture and discussion with Mariko Takagi

The lecture illuminates the life and work of the Japanese Bauhaus student Michiko Yamawaki and her pioneering role for the idea of the Bauhaus in Japan. In addition, the exhibition explores whether and how the Bauhaus idea, also through its influence, merged with Japanese culture to form an aesthetic in Japanese design.

Dr. Mariko Takagi holds a doctorate in graphic design with a research focus on Japanese culture, multilingual typography and their visual, intercultural implementation.

 

 

AVANTI-AVANTI-100: Michiko Yamawaki. Das Bauhaus in Japan

Das Forschungsprojekt "Michiko Yamawaki. Das Bauhaus in Japan" wird durch das Auswärtige Amt gefördert. Ausgangspunkt dieses Projektes ist das 100-jährige Bauhausjubiläum 2019. Die deutsch-japanische Künstlerin, Designerin und Wissenschaftlerin Dr. Mariko Takagi, derzeit Professorin am Doshisha Women’s College, Kyoto, wird dieses Projekt realisieren. Zum Hintergrund: Am Bauhaus studierten zwischen 1927 und 1933 zwei Japaner und zwei Japanerinnen. Takehiko Mizutani war der erste japanische Bauhaus-Student. Ein Jahr nachdem Mizutani wieder zurück in Japan war, kam das Ehepaar Iwao und Michiko Yamawaki ans Bauhaus. Iwao Yamawaki, Fotograf und Architekt, hatte zu dieser Zeit bereits ein abgeschlossenes Studium und Berufserfahrung, seine Ehefrau, Michiko Yamawaki, war 20 Jahre jung, als sie ihren Mann nach Dessau begleitete. Beide schrieben sich am Bauhaus ein. Als das Bauhaus Dessau im Jahr 1932 geschlossen wurde, kehrten die Yamawakis nach Japan zurück. Die vierte japanische Bauhäuslerin Ohno Tamae war Studentin am Bauhaus in Berlin. Über diese vier japanischen Bauhäusler/innen und insbesondere über die zwei Frauen ist außerhalb Japans nur wenig bekannt. Die meisten Publikationen und Informationen über sie und ihr Wirken liegen ausschließlich in japanischer Sprache vor. Zudem ist keine Monografie in deutscher oder englischer Sprache bekannt, die sich ausschließlich mit dem Thema das Erbe des Bauhauses in Japan befasst. Das Mies van der Rohe Haus möchte sich mit diesem Projekt der Bauhaus-Botschafterin in Japan – Michiko Yamawaki – widmen.

Freitag 1.3.2019, 18 Uhr, „Michiko Yamawaki und das Bauhaus in Japan“, Vortrag und Gespräch mit Mariko Takagi

Der Vortrag beleuchtet das Leben und Werk der japanischen Bauhaus-Schülerin Michiko Yamawaki und ihre Vorreiterrolle für die Idee des Bauhauses in Japan. Darüberhinaus wird ergründet ob und wie sich der Bauhaus-Gedanke, auch durch ihren Einfluss, mit der japanischen Kultur zu einer Ästhetik im japanischen Design verschmolz.

Dr. Mariko Takagi ist promovierte Grafikdesignerin mit den Forschungsschwerpunkten japanische Kultur, mehrsprachige Typografie und deren visuelle, interkulturelle Umsetzung.