04.12.2011 bis 04.03.2012
KUMIKO KURACHI
„Auf die Frage“


Die Japanerin Kumiko Kurachi (geb.1955 in Osaka) entwickelt ihre künstlerische Arbeit aus den Fragen der Kunst selbst. Der Ausstellungstitel „Auf die Frage“ verweist auf eines von Kumiko Kurachis fortdauernden Themen. So stehen ihre schlichten schwarzen Leinwände
und leeren Rahmen als Projektionsfläche gleichermaßen für Fragen nach dem Wesen von Kunst. Existiert sie oder ist sie nur ein Image?
Die Ausstellung, die Kumiko Kurachi eigens für die Räume des Mies van der Rohe Hauses entworfen hat, ist also auch eine Hommage an das Kunstwerk im Allgemeinen: „Innerhalb
des Gevierts der Begrenzungen eines Bildes existiert eine unlimitierte Welt“, so Kumiko
Kurachi. Für die seit 2000 in Düsseldorf lebende Künstlerin ist die Kunst eine Sprache,
die nicht auf dem Sein gründet, sondern die erst im Kopf des Menschen entsteht.

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kurachi
 

03.09.2011 bis 27.11.2011
Jürgen Partenheimer - „Lemke“


Die Einladung zur Ausstellung in das Mies van der Rohe Haus (Landhaus Lemke) steht im Zusammenhang des diesjährigen Themenschwerpunktes „MIES 125“, anlässlich von Ludwig Mies van der Rohes 125. Geburtstag. Für das Haus wird Jürgen Partenheimer aus diesem Anlass eine raumbezogene Ausstellung mit dem Titel „Lemke“ einrichten. Das Konzept Partenheimers, im letzen von Mies van der Rohe gebauten Wohnhaus in Deutschland, assoziiert die Vorstellung des privaten Bauherren im Dialog mit dem Architekten als
zeitloses Programm künstlerischer Interpretation und Markierung von Raum.

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lemke
 

01.05.2011 bis 31.07.2011 . Ausstellung


Nelly Rudin – „innen ist außen“

Nelly Rudins künstlerisches Werk steht für „Transparenz, Klarheit, des Denkens, Sparsamkeit der gestalterischen Mittel, Erfindungsgeist, Spielfreude – und Stille“, so der Schweizer Schriftsteller Ernst Halter. Nelly Rudin gehört zu den Zürcher Konkreten. Sie wird im Zusammenhang mit der Gruppe um Bill, Graeser, Lohse, Loewensberg und Vivarelli genannt. Mit Nelly Rudins Werk verbindet sich die Vorstellung einer eigenständigen, erfinderischen Entwicklung der rational-sensiblen Zürcher Konkreten Kunst. In der Ausstellung im Mies van der Rohe Haus wird Nelly Rudin das Licht und den fließenden Raum thematisieren. Die Rahmenobjekte der Künstlerin korrespondieren in ihrer Leichtigkeit mit den Lichträumen des modernen Baus. Den Objekten, die Rudin eigens für die Räume entworfen hat, kann man sich von „innen und außen“ nähern. Alle Bodenobjekte kann man umgehen. Für die Terrasse im Außenraum hat Nelly Rudin leicht schwebende Arbeiten aus Plexiglas entworfen. Die zur Gestalt werdende Wirklichkeit, die uns in den hellgrauen Bildern begegnet, führt uns auf die Transzendenz nach innen.

Nelly Rudin
 

23.01.2011 bis 10.04.2011 . Ausstellung


Ludwig Glaeser – „Mies und sein Archivar“

Vorgestellt werden schwarzweiße Architekturfotografien von berühmten Bauten Mies van der Rohes in Deutschland und Amerika, die der Architekturhistoriker und MoMA-Curator Ludwig Glaeser (1930-2006) in den 1970er Jahren aufgenommen hat. 1963 ging der in Berlin geborene Ludwig Glaeser nach New York und wurde unter anderem zu einem führenden Experten in Fragen Mies. Die bisher noch nie gezeigten Fotos von Ludwig Glaeser werden erstmalig im Mies van der Rohe Haus ausgestellt. Glaesers fotografische Haltung ist stilistisch sachlich und klar. Das architektonische Interesse bestimmte seine Herangehensweise auch bei ungewöhnlichen Aufnahmen, wie aus dem Hubschrauber. Die Ausstellung ist gleichzeitig eine Hommage anlässlich des 125. Geburtstages eines der bedeutendsten Architekten des 20. Jahrhunderts. Ludwig Mies van der Rohe wurde am 27. März 1886 in Aachen geboren.

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